Regen - (c) 2002 by MHB


Der große Regen fällt, und spült Blätterlaub verspielt durch die engen Gassen.
Es herrscht ein wenig Nebel. Es ist kalt hier. Die Nacht beschreibt mein dämmern.
Auf der Suche nach dem großen Glück bin ich stehen geblieben.
Von dem vielen Regen bin ich ganz durchnäßt. Trotzdem flammt wie eine große Kerze
die Romantik in mir. Haben wir uns hier in den Träumen nicht schon einmal gesehen?
Lass uns erzählen was wir erlebt haben.
Hat ein weiser Mann gesagt.
Meiner Meinung nach hatte er Recht.
So kann man doch wenigstens in seinen Träumen noch das Glück finden.
Nie ist man allein.
Ist man nicht immer für sich selbst da?
Sing oder erzähle Dir das Leben wie ein nie endendes Gedicht oder Lied
einfach schön.
Man braucht nur die Augen aufzumachen um etwas schön zu finden.
So etwas kann die Seele heilen. Finden von Dingen ist nicht wichtig.
Das Hab und Gut zum satt werden macht nicht glücklich.
So was noch, auf trauten Wegen der Zweisamkeit, vom Geist des klaren Denkens;
und den Bedürfnissen der Seele; die doch tief verborgen ist, zu geniessen,
ist das wahre Glück.
Man hat immer zwei Seelen.